Festival Recap: Southside Festival 2018

(Dieser Artikel ist in Kooperation mit Jägermeister entstanden)

Für mich gab es am vergangenen Wochenende eine Festivalpremiere, denn dank Jägermeister durfte ich zum allerersten Mal zum Southside Festival. Das Zwillingsfestival Hurricane reizt mich aufgrund des großartigen Line Ups schon lange, jedoch schreckt mich der alljährliche Wettereinbruch dort etwas ab.

Darum ließ ich mich nicht lang bitten, als ich das diesjährige Line Up des Southside Festivals sah: Arctic Monkeys, Arcade Fire, The Kooks, Parcels, The Vaccines und Drangsal überzeugten mich sofort und so ging es für mich am Freitag in der Früh ganz weit in den Süden. An meiner Seite: die liebste Dany von thediaryof_d.

Tag 1 auf dem Southside Festival

Nachdem mein Wecker um 4:30 Uhr klingelte kamen wir um 16:00 Uhr endlich auf dem Festivalgelände an. Kaum angekommen checkten wir direkt den Jägermeister Platzhirsch aus und deckten uns hier mit meinem neuen Lieblingsgetränk (Jägermeister mit Maracuja-Saft) ein. Natürlich tranken wir nur in Maßen und mit Genuss. 😉 Dann ging es direkt ins Zelt zu Drangsal! So beginnt ein Festivalwochenende doch schon mal perfekt, immerhin bin ich sehr großer Fan von Max Gruber und so wurde sich direkt schon mal warm getanzt.

Anschließend durfte ich zum allerersten Mal The Vaccines live erleben und sofort einmal zu meinen Lieblingssongs “If You Wanna” und “Post Break-Up Sex” ausrasten. Danach ging es nahtlos weiter zur Hauptbühne zu Franz Ferdinand (puh, so ein erster Festivaltag ist aber auch anstrengend, wenn man nur von Bühne zu Bühne hüpft. 😀 ). Obwohl ich nie ein wirklich großer Fan von ihnen war, machte ihr Gig großen Spaß und ließ auch wieder ordentlich die Hüften wackeln.

Und schon ging langsam die Sonne unter und wir kamen zu den Main Acts des Tages: los ging’s mit Kraftklub, die ich daheim zwar selten höre, aber die für mich zu jedem guten Festival dazugehören. Leider ließ bei ihnen der Sound etwas zu wünschen übrig, wodurch ich nicht so richtig in Stimmung kam, da bei uns weiter hinten kaum etwas vom Gesang und den Gitarren ankam. Meine größte Sorge zu diesem Zeitpunkt: Wird das bei den Arctic Monkeys auch so sein? Das wäre fatal!

Kleiner Spoiler: nein bei den Arctic Monkeys lief es mit dem Sound zum Glück wieder glatt. Hier standen wir allerdings auch viiiiiel weiter vorne, denn die Arctic Monkeys habe ich nicht nur früher, sondern auch heute noch, in Dauerschleife gehört, jedoch noch nie live erleben dürfen. Das neueste Album hat mich bisher leider auch noch nicht allzu sehr geflasht, aber ich hatte Hoffnung, dass sie trotzdem ein paar ihrer alten Songs auspacken. Und das taten sie! Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie die Menge zum Song “I Bet You Look Good On The Dancefloor” ausflippte. Hätten sie auch noch “When The Sun Goes Down” gespielt, wäre ich wunschlos glücklich gewesen…

Ein wichtiger Act des Tages stand noch aus: Arcade Fire! Auch wenn mich langsam die Müdigkeit überrannte, konnte ich mir ihren Gig nicht nehmen lassen. Vorher noch schnell im Fangirl-Style eingekleidet und meinem lieben Mitbewohner, der am Wochenende das Hundi sittete, auch direkt noch ein Shirt gekauft. Ihr Konzert war definitiv mein musikalisches Highlight des ganzen Festivals!

Tag 2 auf dem Southside Festival

Den zweiten Tag verbrachten Dany und ich fast ausschließlich beim Jägermeister Platzhirsch. Hier erlebten wir krasse Konzerte, die geilste Stimmung und kühle Getränke. Was braucht man mehr?

Wir starteten mit The Wholls aus Bedford, die einen wirklich geilen Sound haben (Alt Rock) und deren Sänger das Ganze mit einer wahnsinnig tollen Stimme abrundet. Schon bei ihrem Gig um 14 Uhr drehten alle Gäste richtig durch. Demnächst dürft ihr auch noch ein Interview mit ihnen auf meinem Blog lesen.

Direkt nach ihnen spielten BRETT aus Hamburg, bei denen es sehr laut und heiß im Platzhirsch wurde. Ich habe selten so eine gute Live Band gesehen, die die Leute direkt von der ersten Sekunde an so zum Ausrasten brachte, dass der ganze Platzhirsch wackelte. Anschließend durfte ich sie in ihrem Tourbus interviewen. Was sie mir erzählt haben, gibt’s morgen in einem einzelnen Blog Post, also #staytuned.

Anschließend wurde ein kleiner Teenie-Traum war, denn die Donots spielten eine kuschelige Acoustic Session in intimer Atmosphäre. Hier waren die krassesten Fans zugegen, die jeden Song gemeinsam mit ihnen schmetterten. Wow, war das toll! Und nun kommt mein persönliches Highlight des gesamten Wochenendes: Dany und ich durften die Donots ganz privat treffen und mit ihnen quatsch. Gott, waren die cool drauf! Obwohl wir spontan zu kleinen Teenie-Fangirls mutierten, drückten sie uns, unterhielten sich ganz lieb mit uns und waren für ein paar Fragen offen. Auch dieses Interview dürft ihr ganz bald auf meinem Blog lesen.

Zwischendurch schauten wir noch schnell bei den Coasts vorbei, deren Musik ich schon lange sehr gerne höre und deren Auftritt auch einfach nur mega war. Und nach dem ganzen Spektakel im Platzhirsch ging es voll auf Adrenalin noch kurz zu London Grammar, die ich auch immer wieder gerne anschaue.

Das Ende des zweiten Tages läutete Marteria ein, der jedes Mal wieder eine Wahnsinnsshow hinlegt und bei dem man nochmal richtig durchdrehen und abtanzen kann. Ein toller Abschluss!

Tag 3 auf dem Southside Festival

Am dritten Tag konnten wir so langsam unser Alter spüren, denn so ein Festivalwochenende nehmen wir irgendwie nicht mehr so easy mit, wie noch vor zehn Jahren. 😀

Trotzdem schafften die Parcels es, mich wieder wachzurütteln und so wurde gemeinsam mit ihnen in den Nachmittag getanzt. Was für eine tolle Live-Band! Nach ihrem Konzert kauften sich alle Girls (inklusive mir) ihr super cooles Bandshirt. Manchmal darf man eben auch ein kleines Fangirl sein.

Den Rest des Nachmittags durfte ich mich dank der Auftritte von Madsen, The Kooks und den Beginnern wieder ein bisschen wie ein Teenie fühlen (Ich wiederhole: was war das bitte für ein geiles Line Up?!).

Biffy Clyro schauten wir uns ganz entspannt vom Jägermeister Platzhirsch aus an, denn der steht direkt neben der Hauptbühne, sodass man sich hier auch mal kurz setzen konnte und trotzdem die beste Sicht und guten Sound hatte.

Doch dann kam bei uns allen das fieseste Tief überhaupt und am liebsten wäre ich sofort ins Bett gegangen. Um wieder etwas wach zu werden, flitzten wir noch schnell zu Justice und tanzten uns dort nicht nur wieder wach, sondern auch warm, denn abends kühlte es ganz schön ab. Nach ihrem Konzert war meine Stimmung eher so: “So, geht’s dann jetzt endlich ins Bett?” Doch auf diese Frage kamen nur entsetzte Blicke von den anderen, immerhin stand der Main Act des Tages noch aus: The Prodigy. Ihr werdet euch wahrscheinlich nicht allzu sehr wundern, wenn ich sage, dass The Prodigy jetzt nicht unbedingt meine Nummer 1-Band ist, die ich gerne Zuhause höre, doch was hätte ich da bitte geiles verpasst, wenn ich vor ihnen abgehauen wäre?! Ihr Konzert war einfach super krass, alle Leute sind nochmal richtig ausgeflippt und bis in die letzte Reihe wurde gesprungen und getanzt.

Ich danke Jägermeister von ganzem Herzen, dass sie dieses großartige Wochenende für mich möglich machten, ich so tolle Momente dank ihnen erleben durfte und ich mit einem riesigen Lächeln, wenn auch etwas fertig, am Montag nach Hause fuhr!

Meine Lieblingssongs des Wochenendes könnt ihr hier noch einmal in meiner Southside Playlist hören:

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