Konzertreview: Ry X im Tempodrom

Nur wenige Künstler schaffen es mich so sehr mit ihrer Musik in ihren Bann zu ziehen wie Ry X. Schon einige Jahre warte ich sehnsüchtig, dass er nach und nach immer mehr Songs veröffentlicht. Als ich 2013 auf ihn aufmerksam wurde, gab es nur zwei oder drei Tracks auf Spotify. Nach und nach kam langsam mehr zwischen seinen Projekten Howling und The Acid. Ry X mischt einfach überall mit und ist wohl der geborene Musiker.

Vor zwei Wochen spielte er mit dem Deutsches Filmorchester Babelsberg im Tempodrom. Ry X mit Orchester – das wollten wir uns nicht entgehen lassen, zumal wir fast nebenan wohnen. Als dann noch Freunde von uns aus der Heimat extra für das Konzert nach Berlin kamen, sollte einem wunderbaren Abend nichts mehr im Wege stehen. Obwohl ich ein bisschen besorgt war, dass das Konzert vielleicht zu ruhig werden könnte oder Ry X das Potenzial des Orchesters nicht perfekt nutzen würde, freute ich mich sehr drauf.

Leider sorgt die Organisation vom Tempodrum immer wieder dafür, dass meine Vorfreude auf Konzerte auf eine große Geduldsprobe gestellt wird. Diesmal standen wir eine Stunde lang in der Kälte an, wodurch wir den Support Act Hannah Epperson leider verpassten. Sie möchte ich schon lange einmal live erleben, und auch wenn es mir diesmal erneut vergönnt blieb, möchte ich euch ihre Musik dennoch ans Herz legen.

Pünktlich zum Start des Konzertes von Ry X nahmen wir unsere Plätze ein. (Ja, wir werden alt und ja, bei so ruhigen Konzerten darf man ruhig auch mal sitzen, 😉 ) Die Lichtstimmung war wieder traumhaft, mit wenigen Pflanzen und Glühbirnen und viel Nebel auf der Bühne. Ry Xs Konzerte sind immer bescheiden hergerichtet und dennoch beeindruckend, denn sobald er mit den ersten Klängen startet, verliert man sich in eine andere Welt. Man vergisst alles um sich herum und entflieht der Realität. Es war ein ganz wunderschönes Konzert, vor allem das Ende. Er spielte meinen absoluten Lieblingssong Howling, den ich das erste Mal hörte, als ich 2013 frisch nach Berlin kam und daher ganz besonders mit meinem Start hier verbinde, und der ganze Saal sang mit ihm. Schöner hätte dieser traumhafte Abend nicht enden können…

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