Konzertreview: Fil Bo Riva im Lido

Einmal im Lido ein Konzert spielen – da hat sich Fil Bo Riva am vergangenen Sonntag einen seiner Träume erfüllt. Nun muss er sich wohl neue Ziele setzen. Nach einem sehr schnell ausverkauften Konzert dort, könnte als nächstes doch die Columbiahalle auf der Liste stehen, oder?

Dass mich dieser Mann mit seiner Stimme und seiner Musik ganz verrückt macht ist sicher nichts Neues für euch. Auch dass er ein sehr begabter und sympathischer Live-Musiker ist nicht. Trotzdem legte er am Sonntag nochmal ordentlich eins drauf. Wer denkt, dass Singer/Songwriter-Konzerte nur ruhig und vielleicht sogar ‚langweilig’ sind, der sollte unbedingt mal ein Konzert von Fil Bo Riva besuchen.

Melancholie trifft Dynamik. Das trifft es auch eigentlich schon auf den Punkt. Fil Bo Riva schafft es das Herz genauso sehr wie die Beine zu berühren und ließ uns den ganzen Abend lang tanzen oder zumindest bei den ruhigeren Songs schunkeln. Er ist ein Meister darin, die perfekte Balance für so ein Konzert zu finden und hält so die Stimmung konstant oben – auch wenn er nicht unbedingt der große Redner ist. Vielleicht ist es sogar genau das, was ich an ihm so sympathisch finde. Mein Herz hat er übrigens spätestens in dem Moment erobert, als er ein Cover von Johnny Cash auspackte, da er ‚nicht genügend Songs hätte’. Also: ganz viel Liebe für Fil Bo Riva!

© Beitragsfoto: Fil Bo Riva (Landstreicher)

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