Konzertreview: FINN im Club Gretchen

Donnerstags kann man ruhig schon mal ein bisschen ins Wochenende starten – am liebsten natürlich mit einem wundervollen Konzert. Wenn es dann noch ein mit viel Liebe und Herzblut organisiertes Konzert ist, umso besser!

FINN feierte gestern die Veröffentlichung seines Debütalbums ‚Wie Weit’ mit einem Konzert, für das er viele Freunde, Fans und Musikliebhaber im Club Gretchen versammelte. Er selbst war ziemlich überrascht über den bis in die letzten Ecken gefüllten Club und sagte später: „Ich habe nicht damit gerechnet, dass soooo viele Leute kommen werden.“ und schaute dabei sichtlich gerührt in zahlreiche Gesichter, die verlegen zurück lächelten. FINN hat nämlich einen gewissen Charme und eine große Portion Sympathie, mit denen er wohl noch so einige Mädchenherzen brechen wird.

Nun aber zurück zum Konzert: FINN lud gleich zwei Support Acts ein. Den Anfang machte der Slam Poet Karl Philipp Löffel, der einige seiner Texte vortrug. Anschließend spielte Jim Hickey ein paar ruhige und wunderschöne Songs, die leider nicht so wirklich zum lauten Publikum durchdringen konnten. (Wie sehr ich es hasse, wenn Besucher eines Konzerts dem Künstler gegenüber so respektlos sind und sich lautstark über ihre Woche austauschen, anstatt einfach den Moment und die Musik zu genießen. Deswegen gehen wir doch auf Konzerte, oder?)

Genug gemeckert, endlich kam FINN samt Band – zu der übrigens auch Jim Hickey gehörte – auf die Bühne. Man konnte spüren, dass viele Freunde und treue Fans anwesend waren, was meist zu einer sehr angenehmen Konzertstimmung führt. Die Zeit flog nur so dahin und man langweilte sich keineswegs zwischen berührenden Songs und sympathischen Ansagen – sympathisch deshalb, weil FINN absolut kein Geheimnis daraus machte wie aufgeregt er wirklich war. Künstler sind eben auch nur Menschen. Aber all die Aufregung hat sich gelohnt, denn ich hatte einen sehr schönen Abend und hoffe, dass viele weitere Konzerte folgen!

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann das Album übrigens hier kaufen.

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9 Kommentare zu „Konzertreview: FINN im Club Gretchen

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  1. Schöne Musik 🙂 vor allem Regenmädchen. Kannte ihn noch gar nicht. Danke für den super Musiktipp 🙂

    Zum Konzert, ja … grad bei Vorbands fällt es mir auch oft auf und ich finds schade wenn da alle noch reden und dem Künstler nicht zuhören. Sehe das genau so wie du.

    LG, Lina

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