Konzertreview: Small Sessions im Auster Club

Endlich geht die Konzertsaison still und leise wieder los und so finden nun wieder öfter kleine Konzertabende in meinen Lieblingslocations Berlins statt. Was gibt es also Schöneres, als sich zu einem kuscheligen Konzertabend im Auster Club zu einer Konzertnacht mit neuen Gesichtern und alten Bekannten zusammenzufinden?

Den Anfang machte Einar Indra aus Island, der mir bis dahin unbekannt war und mich mit elektronischen Klängen und einer gefühlvollen Stimme verzaubern sollte. Sein großer Pluspunkt: er klingt wie Ry X und sieht ihm auch noch verdammt ähnlich. Meine Begeisterung für Ry X muss ich an dieser Stelle wohl nicht weiter ausführen, denn diese habe ich schon in zahlreichen anderen Posts offen bekundigt. Einar Indra greift also dieselbe Symbiose aus elektronischer Musik mit einer Prise melancholischem Singer/Songwriter-Charme auf und trifft damit genau meinen Geschmack.

Weiter ging es mit James Chatburn, einem Singer/Songwriter aus Australien, der sich selbst dem Genre Neo-Soul zuordnet. In seinem Sound finden sich Elemente aus Soul, Blues und Indie-Electronic wieder. Seine Einflüsse findet er bei zahlreichen großartigen Künstlern, wie John Mayer oder Ben Harper und schafft es dabei einen einzigartigen und innovativen Sound zu erschaffen.

Zu guter letzt waren da noch meine lieben Freunde Berlin Syndrome, die endlich mal wieder ein Konzert in der Hauptstadt spielten. Sie boten den krönenden Abschluss und das schreibe ich an dieser Stelle ganz unbefangen, denn nach zwei sehr ruhigen und atmosphärischen Acts brachten sie den Auster Club nochmal ordentlich zum Kochen. Natürlich erwischte ich mich auch wieder dabei, wie ich in der ersten Reihe stand und jeden Song mitsang. Auch wenn das von vielen langersehnte Debütalbum immer noch nicht fertig ist, überraschten mich die Jungs mit neu überarbeiteten alten Songs, die durch kleine Feinarbeiten plötzlich so anders und nochmal um einiges besser klangen. Berlin Syndrome stehen niemals still und entwickeln sich permanent weiter. Das macht nochmal so viel mehr Lust auf das Debütalbum!

© Foto: Arne Mueseler

 

 

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