Konzertreview: Die neuen Schweden im Urban Spree

Letzten Dienstag zog es mich mal wieder ins Urban Spree, denn dort wurden die drei vielversprechendsten schwedischen Newcomer in einem kleinen Showcase in gemütlicher Runde vorgestellt.

Wer auf die kühlen und elektronischen Klänge der Skandinavier steht, sollte dringend mal das Repertoire der Agentur Nordic by Nature durchstöbern. Ich bin da schon auf die ein oder andere Lieblingsband gestoßen. Einmal im Jahr laden sie zusammen mit dem schwedischen Bildungsinstitut Sensus Musik drei schwedische Nachwuchsbands für drei Tage nach Berlin ein, um sie hinter die Kulissen der Berliner Musikindustrie schauen zu lassen.

Dort treffen sie Tourveranstalter, Labels, Radiosender, Agenturen und Journalisten und dürfen diese gleich bei einem Showcase, der auch für alle Musikliebhaber der Stadt offen und kostenlos ist, überzeugen. In diesem Jahr durften folgende Bands diesen einzigartigen Trip genießen:

JULIA CLARA

Julia Clara hat einen ganz eigenen und einzigartigen Stil. Melodische Texte, bezaubernde Harmonien und eine ganz wunderbare Ausstrahlung machen diese besondere Künstlerin aus. Damit spielt sie sich nicht nur ins Bewusstsein der Zuschauer, sondern direkt in ihre Herzen. Ihr bezaubernder Charakter lädt dazu ein, sie einfach sofort zu mögen und ihr gern zuzusehen, bei dem was sie da auf der Bühne treibt. Die Emotionen, die sie durch ihre träumerische Musik vermittelt, lassen einen so schnell nicht mehr los. Sie bezauberte mich zumindest von ersten Sekunde an und ich hoffe sehr, bald mehr von ihr hören und sehen zu können.

KHOE

KHOE lieben Kontraste und entschlossen sich darum den typischen Soulsound mit elekronischen Klängen zu paaren. Obendrauf kommt die kraftvolle Stimme von Isabel Neib und so geklingt es KHOE eine ganz neue Form des R&B zu schaffen und genau den Nerv der Berliner zu treffen. Anfang 2015 veröffnetlichte das Duo die erste Single mit dem Titel “WYLT” und damit soll es erst der Anfang von etwas ganz Großem gewesen sein. Bald veröffentlichen sie ihre Debüt-EP und ich bin mir sicher, dass sie jetzt schon defintiv in der Berliner Szene bestehen können.

RED MECCA

Red Mecca legten einen Auftritt hin, der mich mit Fragen und wirren Emotionen zurückließ. Ob das so gut ist, kann ich schwer sagen. Hinter dem Elektro-Duo stecken Jan Strandqvist, ehemaliges Mitglied einer Postpunk-Band und Frida Madeleine, die auf der Bühne wie seine Muse wirkt. Ihre Alben wurden von Kritikern hochgelobt, wodurch sie in den letzten Jahren viel touren durften. Sie sind bekannt für ihre einzigartigen Auftritte und dass dieser Auftritt einzigartig war, kann ich so bestätigen, jedoch nahmen sie mich nicht so sehr mit wie die ersten beiden Künstler. Vielleicht muss man aber ihre Tracks auch nochmal ganz genau und konzentriert in entspannter Atmosphäre daheim durchhören, um auch dem Hype um sie zu verfallen.  

 

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