Konzertreview: EF im Cassiopeia

Man könnte meinen, dass das Dockville und ein Konzert der Last Shadow Puppets genug Erlebnisse für eine Woche wären. Ich wäre jedoch nicht ich, wenn ich eine Einladung zu einem guten Konzert ausschlagen könnte. Ein Mensch, der mir sehr lange Zeit sehr nahe stand und immer noch steht, war letzten Mittwoch ganz aufgeregt, als er sah, dass EF mal wieder ins wundervolle Berlin kamen. Eine Band, die er schon sehr lange hochlobt und die ich durch ihn auch lieben gelernt habe. Nicht selten schwärmte er von ihren unfassbar guten Konzerten und darum konnte ich es mir einfach nicht nehmen lassen, ihn zu ihrem Konzert im Cassiopeia zu begleiten.

EF kommen aus Göteborg und machen schon seit 13 Jahren gemeinsam Musik. Sie schaffen eine Klangwelt, die sich am besten dem Postrock-Genre zuordnen lässt und stark an Mogwai und Sigur Rós erinnert. Die gitarrenlastige Musik ist meistens instrumental und wird an der ein oder anderen Stelle mit dem Gesang von Tomas Torssen ergänzt. Für mich bisher immer eher Musik, die ich gerne zu Hause an einem entspannten Abend auf mich wirken lasse. Ich erwartete also ein Konzert der ruhigeren (vielleicht auch etwas langweiligeren) Art und sollte noch lernen, dass ich mich da schwer getäuscht hatte!

Bisher war ich noch nie zu einem Konzert im Cassiopeia. Der Konzertraum selbst ist eigentlich nichts besonderes, ganz typisch für Berlin halt, doch dass der Sound dort ganz wunderbar klingt, bemerkten wir schon bei der Supportband. EF konnten das allerdings noch um eine ganze Menge übertreffen. Hinzu kommt, dass EF eine grandiose Live-Band sind, die es schaffen unglaublich viel Atmosphäre und Stimmung mit ihrer Musik in so einen kleinen Raum zu bringen und das ganz ohne viel Spielerei oder mit einem großen Bühnenbild. Geredet wurde wenig, gesungen auch und trotzdem driftet man dank ihrer Musik in eine andere Welt ab. Ich hätte ihnen noch viele weitere Stunden zuhören und zusehen können…

Foto: Postrob Fotografie

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