Festival Recap: Parookaville

Verrückte Menschen, bunte Einhörner mit Regenbogenmähne, fette Beats und eine ganze Stadt voller wilder Entdeckungen. Das beschreibt das Parookaville in nur wenigen Worten. Das nun erst zum zweiten Mal ausgerichtete Festival in Weeze wurde seit dem letzten Mal von der Fläche verdoppelt und so fanden jeden Tag ca. 50.000 Menschen ihren Weg in die Stadt, in der Wahnsinn, Liebe und pure Glückseligkeit regieren. So gab es viele neue Dinge zu entdecken und das wohl größte Highlight: eine wirklich echte Hochzeit.

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Fangen wir aber erstmal ganz vorn an. Das Parookaville heißt nicht nur Ville, hier wird wirklich für ein Wochenende mit ganz viel Liebe zum Detail eine kleine Stadt mit Rathaus, Kirche, Gefängnis, Friseursalon, Shopping-Meile, Schwimmnbad, u.v.m. aufgebaut. Jeder darf hier so sein, wie er gern sein möchte und so trifft man ein paar komplett grüne Menschen, Indianer, Zirkusleute und sogar den waschechten Spiderman.

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In der Warsteiner Parooka Church vermählten sich schon im letzten Jahr hunderte Paare. Diese Heirat war nur in den Stadtmauern des Parookavilles gültig, doch in diesem Jahr setzte Warsteiner noch einen drauf und verloste eine wirklich echte Hochzeit mit echter Standesbeamtin, echter Einhornkutsche und bunter Einhorntorte. Die Zeremonie war herzerwärmend und romantisch, doch das Blitzlichtgewitter und die hohe Medienpräsenz hätte mich von diesem Schritt wahrscheinlich abgehalten. Dafür gab’s alles von Warsteiner gesponsert, inklusive riesiger Party im Anschluss. Die Eltern der beiden verdrückten sich nach der Zeremonie fix, doch mit ihren Freunden feierte das Brautpaar noch bis tief in die Nacht.

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Musikalisch konnte mich das Parookaville leider nicht ganz überzeugen. Auf den zahlreichen kleinen Bühnen fand ich auch mal ein oder zwei DJs, die eher in Richtung Deep House auflegten, so wie ich das mag. Aber an den meisten Bühnen lief doch eher harter 90er Jahre Techno, der einfach meinen persönlichen Geschmack nicht trifft. Auf der Main Stage hörte man einige Songs am Wochenende um die zehn mal und die meisten DJs spielten großartige Klassiker an und diese wurden dann zu Techno-Dubstep-Wieauchimmermandasmittlerweileallesnennt-Remixen. Steve Aoki gaben wir uns dann jedoch auch mal mitten im Getümmel vor der riesigen, beeindruckenden Bühne und hatten trotz der nicht ganz meinen Geschmack treffenden Musik großen Spaß.

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