Festival Recap: splash! Festival

So. Da war ich in diesem Jahr also zum ersten Mal beim splash! Festival. Ja, ehrlich jetzt. Ihr fragt euch nun sicher: “Wie konnte das denn passieren?” Glaubt mir, meine Freunde glauben es noch weniger als ich selbst, denn Hip Hop und Rap sind ja bekanntlich nicht meine Lieblingsgenres. Aber ich muss sagen: So schlimm war das ja mal gar nicht!

Okay, dass ich in diesem Leben kein großer Fan von Haftbefehl oder SSIO mehr werde, sollte wohl jedem klar sein, aber zwei Acts haben mich wirklich sehr mitgerissen. Dabei rede ich von The Roots und den Beginnern. Aber fangen wir erstmal ganz vorne an:

Hallo Ferropolis!

Entspannter hätte ein Festival nicht ablaufen können. Kein Camping. Kein Regen. Kein Drängeln. Einige mögen nun vielleicht meinen, dann sei es auch kein richtiges Festival. Ja gut. Vielleicht. Aber wenn man halbwegs entspannt ein Festival beendet, dann hat das doch auch etwas Schönes. Ich liebe Ferropolis als Festivallocation ungemein, da es mit seinen schönen Baggern und dem See echt was her macht. Beim splash! Festival gibt es allerdings nicht so viel zu erleben, wenn man nicht gerade zu seiner Lieblingsband in der ersten Reihe bounced. Da war nur die festivals.zip Zipline mit Basecamp, auf deren Plattform man eine wahnsinnig gute Sicht auf die Main Stage hatte und die Desperados ‚Play It Loud‘ Hütte, an der wir zu dem ein oder anderen trashigen 90er Song tanzten und mitgrölten was das Zeug hielt. Spaß hatten wir also alle mal, auch ohne große Hip Hop Groupies zu sein.

Processed with VSCO with b1 preset

The Roots

Mein Highlight des Samstages waren definitiv The Roots, die die Main Stage bespielten. Das Publikum sah dies jedoch etwas anders und bouncte lieber zu Beats von Action Bronson, anstatt sich der großartigen jazzigen Musik hinzugeben. The Roots sind nämlich eins: wahnsinnig gute und beeindruckende Musiker. Aber natürlich ist das keine wilde Partymusik, die wohl so ein splash! Publikum erwartet. 

Die Beginner

Und dann waren da ja noch die Beginner am Sonntagabend. Was die Jungs da abgeliefert haben war wirklich eine derbe Party! Wir haben die ganze Zeit durchgetanzt, bekannte Songs laut mitgegrölt und ihre aktuelle Single Ahnma geht mir seit vier Tagen nicht mehr aus dem Kopf. (Es geht übrigens nicht nur mir so). Sie haben all die schönen Klassiker, wie Gustav Gans, Liebeslied, Hammerhart, Füchse, und, und, und … gespielt und sorgten somit für durchgehend abgefahrene Stimmung. Eine neue Playlist mit allen guten Klassikern und neuen Songs wurde auch gleich angelegt.

Und jetzt?

Nun freue ich mich aber erstmal auf die Pre Party vom Melt! Festival. Leider werde ich nicht mehr vom Melt! mitkriegen und bin schon ziemlich traurig, dass ich Drangsal und Tame Impala verpassen werde, aber ich freue mich auch riesig auf das Parookaville und glaube, dass das richtig gut und vor allem außergewöhnlich wird.

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