Konzertreview: We had to leave. im Auster Club

Endlich, endlich, endlich habe ich es geschafft We had to leave. auch einmal live erleben zu können. Ganz echt und in Farbe. Schon lange schwärme ich euch von ihnen vor, vor allem seit sie ihre neue Single ‘Small Voices’ mit dazugehörigem Album ‘A Rather Confident Thought’ veröffentlicht haben.

Zwei Jahre nach ihrer EP ‘Awake/Asleep’ gibt es sie also endlich wieder in einer neuen physischen Form. Die drei Jungs aus Bremen haben ihren unverwechselbaren Sound in dieser Zeit ausgebaut und weiterentwickelt. Man möchte fast schon sagen sie sind erwachsen geworden, aber eben nur fast. Ihre Musik hat kein Stück an der bekannten Verspieltheit und Vielschichtigkeit, für die man sie damals lieb gewonnen hat, verloren.

Am vergangenen Sonntag spielten sie ihren Release-Tour-Abschluss im Auster Club Berlin und bewiesen damit, dass ihre Platte auch live sehr gut funktioniert. Ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass sie sich als Support meine lieben Freunde Berlin Syndrome aus meiner Heimatstadt Magdeburg ausgesucht haben. Für mehr Informationen zu ihnen gibt es hier ein Interview mit den bärtigen Jungs.

Leider hatten beide Bands mit einem Konzert am Sonntag des Karneval der Kulturen-Wochenendes nicht allzu großes Glück was die Besucherzahlen anging. Mir ist das jedoch egal, denn auch ein schlecht besuchtes Konzert kann ganz großartig werden. So auch dieses. We had to leave. wissen einfach, wie sie live überzeugen und mitreißen können. Ihre Songs laden sowohl zum Tanzen, als auch zum Versinken ein. Trotz der zahlreichen Live-Erfahrungen finde ich die schüchternen und fast schon unsicheren Ansagen von Sänger Julian sehr sympathisch. Musiker sind eben auch nur Menschen und wirken so gleich viel natürlicher.

Diese Schüchternheit ist jedoch sofort abgelegt, wenn er den ersten Ton auf seiner Gitarre spielt. Auch seine Bandmitglieder Chris und Torben wirken in jedem Song total in ihre Musik und ihre Instrumente versunken. Und das reißt mit. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich einfach meine Augen schloss und mich voll und ganz auf ihre Musik konzentrierte und letztlich völlig darin verlor…

© Beitragsfoto: Oliver Schweers

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