Konzertreview: Vertigo Night im SchwuZ

Am vergangenen Donnerstagabend fand erneut eine Vertigo Night im SchuZ statt. Da diese meist mit einem Motto einhergeht, ging es diesmal um Künstler mit ganz großen Stimmen. Ich war überwältigt von dem Abend, denn nur selten wird man wohl drei solch großartige Künstler an einem Abend auf einer Bühne erleben. Über Adiam habe ich euch schon mal berichtet und ich freute mich sehr darauf sie endlich auch mal live zu erleben. Letztendlich war es auch genau sie, die mich am meisten begeisterte, denn sie ist und bleibt einfach eine großartige Künstlerin.

Adiam

Ich bin immer wieder beeindruckt von dieser zierlichen, leicht zerbrechlich wirkenden Frau, wie sie dort oben auf der Bühne steht, völlig gerührt ist, wie gut sie beim Publikum ankommt, da sie sich anscheinend ihrer unglaublichen Stimme nicht bewusst ist und wie viel Stärke sie mit ihrer Musik ausdrückt. Frauen haben es auch heute nicht immer leicht, vor allem nicht in der Musikszene. Starke Frauen, wie Adiam, inspirieren mich daher sehr. Sie macht großartige Musik und hat mich live nochmal um einiges mehr umgehauen, als so schon mit ihrer letzten Single ‘Quiet Desperation’, die sich bei mir förmlich eingebrannt hat.

 

Lawence Taylor

Lawrence Taylor war mir vor dem Konzert kein Begriff, jedoch hörte ich extra vorher nochmal in seine aktuelle EP herein und die war gar nicht mal so übel. Live war ich dann allerdings etwas enttäuscht. Der klassische Sunnyboy stand allein mit seiner Gitarre auf der Bühne, wahrscheinlich damit seine berührende, soulige Stimme in den Vordergrund rückt, jedoch würde es seiner Musik und Performance wahrscheinlich ganz gut tun, wenn man ihm dort auch noch eine Band hinstellt. So wirkte es leider irgendwie etwas eintönig und auch das Gerede im Publikum wurde leider während seines Auftritts immer lauter, wodurch es noch schwerer wurde, die Musik voll und ganz auf sich wirken zu lassen.

 

Sara Hartman

Sara Hartman hatte Anfang des Jahres die Ehre mit Ellie Goulding touren zu dürfen, was für sie natürlich ein gutes Sprungbrett war. Sara finde ich aber um ein hundertfaches sympathischer als Ellie und auch musikalisch kann sie ihr definitiv das Wasser reichen. Mit ihrem Genre, dass irgendwie zwischen Folk und Pop liegt und ihrer tiefen Stimme trifft sie eigentlich ganz gut meinen Geschmack. Ihre Songs sind mir persönlich allerdings etwas zu radiotauglich. Der Song ‘Stranger In A Room’ hat mich dann allerdings doch mitgenommen und ist durchaus hörenswert.

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