Konzertreview: Vök im Musik&Frieden

Und manchmal gibt es solch Abende, die perfekter nicht hätten sein können. Überraschenderweise gehört der letzte Donnerstagabend dazu. Der perfekte Ort, die perfekte Stimmung und am wichtigsten: die perfekte Musik.

Einen nicht ganz so unwichtigen Beitrag zu diesem Abend lieferten Vök, denn sie luden zu einem Konzert ins Musik&Frieden ein. Ich liebe ihre Musik und verfolge schon sehr lange, was sie so treiben und veröffentlichen. Von daher hätte ich glücklicher nicht sein können, als ihr Gig in Berlin angekündigt wurde. Vök machen sehr emotionale und mitreißende Musik. Musik, die ins Herz geht und auch dort bleibt, denn hat man sich einmal in ihre Songs verliebt, kommt man so schnell davon nicht mehr los. Genau nach meinem Geschmack also. So muss ich an dieser Stelle zugeben, dass Titel wie ‘Before’ und ‘Waterfall’ seeehr lange bei mir in Dauerschleife liefen (und vielleicht auch immer noch laufen) zum Leid meiner Mitbewohnerin.

Bekannt wurden Vök im Jahr 2013, als sie einen der bekanntesten isländischen Bandcontests gewannen. Nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums ‘Tension’ kamen die ersten positiven Rückmeldungen herein. Spätestens mit ihrem Song ‘Waterfall’, der 2015 60.000 Klicks auf Soundcloud erreichte und so etwas wie den Sommerhit im Internet darstellte, war klar: Dieses Trio hat noch etwas ganz Großes vor sich. Nun kamen sie endlich für eine erste Tour nach Europa.

Bevor ich zum Konzert aufbrach, holten mich noch einige Zweifel ein, wie ihre Songs live klingen könnten. Generell ist ihr Sound eher atmoshphärisch und gefühlvoll. Diese Stimmung kann live in einem stickigen Raucherclub mit hunderten Menschen gerne mal verloren gehen. Nicht zuletzt natürlich auch durch den Tonmann oder den Sound in der Location genrell. Aber wie ich schon beim Konzert von Wyoming gelernt habe: Je größer die Zweifel vor dem Konzert sind, desto mehr wirst du überrascht. Und dies traf auch hier erneut zu. Die Stimmung, das Publikum, die Band es stimmte einfach alles. Vök polarisierten stark, kamen super sympathisch rüber und legten eine Wahnsinnsshow hin. So machten sie meinen Abend zu einem ganz besonderen und dürfen gern wieder ganz bald für ein Konzert nach Berlin kommen.

© Foto: Vök

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