Songs Of The Year 2015

Für mich geht ein aufregendes Jahr zu Ende. Ein Jahr mit vielen Höhen und vielen Tiefen. Ein Jahr mit zwei Umzügen und zwei Neuanfängen. Ein Jahr mit vielen neuen Menschen in meinem Leben und vielen Menschen, die wieder gingen. Doch eins, das bleibt immer: die Musik. Sie begleitete mich durch all die schweren Zeiten und durch die guten Tage, durch alle Veränderungen und alle Verluste. Sie ist ein großer Bestandteil meines Lebens und hängt mit so vielen Erinnerungen zusammen. Aus diesem Grund findet ihr hier meine Top10 Songs des Jahres. Nicht alle Songs wurden in diesem Jahr veröffentlicht, jedoch spielten sie eine große Rolle für mich. (Ohne bestimmte Reihenfolge oder Wertung)

Alt-J – Breezeblocks

Eines der ersten Konzerte in diesem Jahr war für mich das Konzert von Alt-J in der Columbiahalle Berlin. Und dieses sollte eines der großartigsten des Jahres werden. Sie verstehen es wirklich, eine großartige Show für ihre Zuschauer zu bieten. Selbst rückten Alt-J sehr in den Hintergrund und ließen eine unglaubliche Lichtshow für sich sprechen. Passend zur Musik wechselten die Farben und sprangen die Lichter. Favorit des Abends war für mich ganz klar die Zugabe mit meinem Lieblingssong von ihnen: ‘Breezeblocks’. Die Stimmung war das ganze Konzert über großartig, doch als die ersten Töne von ‘Breezeblocks’ ertönten, kochte sie regelrecht über.

 

SIZARR – I May Have Lied To You

2015 war außerdem das Jahr, in dem ich auf die Band SIZARR stoß, sie lieben lernte und zum ersten Mal live sah. Zwei weitere Male sollten folgen. Das Lied, welches es mir als erstes besonders angetan hatte, war ‘I May Have Lied To You’. Ich hörte es in meiner Zeit in Hamburg hoch und runter. Als dieses Lied dann auch noch das Eröffnungslied ihres Konzertes im Übel und Gefährlich in Hamburg war, war es um mich geschehen. Nun steht ihre neueste Platte in meinem Plattenregal und ich verbinde ganz wunderbare Erinnerungen mit ihrer Musik.

 

Foals – Night Swimmers

In diesem Jahr veröffentlichten die Foals ihr neues Album. Dieses Album ist für mich definitiv mein Top Album des Jahres 2015. Auf dieser Platte gibt es keinen Song, der mir nicht gefällt. ‘Night Swimmers’ war der erste Song des Albums, den ich gehört und lieben gelernt habe. Er begleitete mich durch viele Stunden Arbeitsweg in Berlin und ebenso durch viele Stunden bei der Arbeit. Als ich diese Platte dann zu meinem Geburstag bekommen habe, strahlten meine Augen ganz groß. Nun freue ich mich wie ein kleines Kind auf ihr Konzert im Februar und lausche bis dahin einfach weiterhin in Dauerschleife ihren Songs.

 

Tame Impala – The Less I Know The Better

2015 kam das legendäre Lollapalooza Festival zum ersten Mal nach Deutschland und dann auch noch nach Berlin. Gemeinsam mit meinem pop10-Team verbrachte ich das Wochenende auf dem Flughafen Tempelhof. Wir drehten fleißig Beiträge und Interviews und ab und an hatten wir dann doch mal ein bisschen Zeit uns die großartigen internationalen Acts des Wochenendes anzuschauen. So geschah es, dass ich auf dem Konzert von Tame Impala landete. Für mich war es DAS Konzert des Lollapaloozas und wird mich auch immer daran erinnern. Vor allem erinnert mich der Song ‘The Less I Know The Better’ daran, wie ich glücklich durch die laue Sommernacht tanzte.

 

Steaming Satellites – Witches

Kaum in Berlin angekommen und Hals über Kopf in ein komplett neues Leben gestartet entdeckte ich den Song Witches von den Steaming Satellites. In den ersten Wochen lief er auf meinem iPod in Dauerschleife hoch und runter. Kein anderer Song erinnert mich so sehr an meine ersten Wochen in Berlin. Diese wunderschöne und doch etwas traurige Zeit.

 

Angus and Julia Stone – Heart Beats Slow

Mit meinem Neuanfang in Berlin kam auch eine schwere Zeit auf mich zu. Durch diese traurigen Stunden brachte mich der wohl allen bekannte Song ‘Heart Beats Slow’ von den Herzensbrechern Angus and Julia Stone. Manchmal, wenn man traurig ist, braucht man einfach Songs, die einen noch trauriger machen und mit denen man sich ins Bett vergraben kann. Dieses Lied eignet sich mehr als perfekt dafür.

 

Beatsteaks – Everything Went Black

Nach der traurigen Phase folgt die Trotzphase. Perfekt dafür sind die legendären Beatsteaks, die mich schon durch meine Jugend auf so einigen Partys begleiteten und ihr Song ‘Everything Went Black’ vom aktuellen Album. Die Beatsteaks sollten sowieso in keiner Playlist fehlen.

 

Emmecosta – Snowboy

Emmecosta sind für mich die Neuentdeckung des Jahres. Ihr Song ‘Snowboy’ begleitete mich durch viele Abende auf meiner Couch mit einem Glas Wein und ganz viel Ruhe um mich herum. Wenn ihr also mal einen ruhigen Abend verbringen wollt, ist diese Band genau die Richtige. Live hört sich das Ganze übrigens auch ganz großartig an.

 

kollektiv22 – Hier leben wir

Ende letzten Jahres kamen kollektiv22 aus Hamburg in meine Heimatstadt Magdeburg, um hier ein Radiokonzert beim Uniradio zu spielen. Vorab durften meine Liebsten von pop10 und ich noch ein Interview mit ihnen führen. In ihren Texten findet sich wohl jeder wieder und auf ihrem Album ist durch die verschiedenen Einflüsse, die die sieben Musiker mit in die Band bringen, auch für jeden etwas dabei. Ihre Lieder haben mich durch meine Zeit in Hamburg begleitet und ihr Song ‘Hier leben wir’ bringt dich dazu über dein Leben nachzudenken und auch mal zu ignorieren, was andere über dich denken und einfach Spaß am Leben zu haben. (Ein guter Vorsatz für 2016 übrigens.)

 

HOWLING – Stole The Night

Als großer Ry X-Fan bin ich natürlich auch ein großer HOWLING-Fan. Jedoch war für mich 2015 das Jahr, indem ich zum ersten Mal ein Konzert von ihnen besuchen durfte. Für mich reiht sich dieses großartige Konzert in die Reihe der besten Konzerte des Jahres ein und noch heute hätte ich große Lust das Ganze so schnell wie möglich zu wiederholen. Macht weiter so!

 

Mit diesen zehn Songs verabschiede ich mich für dieses Jahr. Ich wünsche mir, dass 2016 noch aufregender wird, viele tolle neue Konzerte folgen, ich auf noch mehr großartige Newcomerbands stoße und es das beste Jahr überhaupt wird!

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