Konzertreview: Lea Porcelain in der Kantine am Berghain

Was im ersten Moment wie eine Solokünstlerin klingt, ist in Wirklichkeit ein ganz besonderes Duo aus Frankfurt. Hört man in die Musik von Julien Bracht und Markus Nikolaus rein, würde man kaum denken, dass dahinter zwei Musiker aus Deutschland stecken. Ihr Sound erinnert an die dunkle New Wave Welle der 90er und klingt, obwohl Lea Porcelain noch recht unbekannt sind, jetzt schon ganz groß.

Das liegt vielleicht daran, dass Markus nicht ganz neu in der Musikszene ist. Schon seit Jahren ist er in der europäischen Independent-Szene unterwegs und trat sogar schon in Moskau und New York auf. In Julien hat er den perfekten Partner für ein Musikprojekt gefunden, denn dieser gilt als einer der talentiertesten neuen elektronischen Produzenten und teilte sich die Bühne bereits mit einigen internationalen Größen. Gemeinsam nennen sie sich Lea Porcelain und feierten Anfang des Jahres ihre Debütsingle ‚Similar Familiar‘.

Vergangenen Donnerstag durfte ich ihren großartigen Sound in der Kantine am Berghain einmal live erleben. Sie selbst spielen sich auf der Bühne sehr in den Hintergrund und verschwinden in Nebel und Dunkelheit. Von der ersten Sekunde kam ihre Musik beim Publikum sehr gut an, wobei sie bei ihrem Genre sowieso schon genau den Geschmack der Berliner getroffen haben. Am Ende gab es großen Beifall und laute Rufe nach einer Zugabe. Ich bin der festen Überzeugung, dass es nicht lang dauern wird, bis sie mit diesem Projekt die ganz großen Bühnen bespielen und darauf freue ich mich jetzt schon!

Ⓒ Foto: Lea Porcelain

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