Konzertreview: Howling im Heimathafen Neukölln

Ich war verliebt. Ich bin verliebt. Und ich werde immer verliebt sein. In euch und eure Musik.


Howling sind für mich ein ganz besonderer Act, der ganz besondere Musik hervorbringt. Schon lange warte ich auf die Gelegenheit das Ganze mal live erleben zu können, denn beim Melt!Festival habe ich sie leider verpasst. Nun sollte es ganz spontan soweit sein. Am Sonntag fix die Karten gekauft. Am Montagabend nach der Arbeit direkt zum Heimathafen Neukölln geeilt, wo erst einmal eine gaaaanz lange Schlange auf uns wartete. Doch dadurch ließen wir uns nicht die Laune verderben.

Als Support hatten sie Parra for Cuva im Gepäck. Ein junger, sehr talentierter Musiker, der sich ebenso Berlin als Heimat wählte und seinen ganz eigenen Musikstil im großen Elektrodschungel gefunden hat. Bekannt geworden ist er durch Songs mit Anna Naklab und Alle Farben. Mit ruhiger, sphärischer und rein instrumentaler elektronischer Musik, die dein Herz und deine Seele tanzen lässt, eröffnete er den Abend.

Elektronische Bands haben den Vorteil, dass nicht so viel umgebaut werden muss und dementsprechend die Umbaupause nicht so lange dauert. Also nochmal ganz fix an die Bar und dann schnell einen Platz ganz weit vorn sichern. Plötzlich wird es ganz dunkel. Nur sehr schwer kann man drei dunkle Gestalten auf der Bühne erkennen. Da sind sie also. Ruhige und leise Töne erklingen aus den Boxen. Es wird stimmungsvoll. Drei große Kerzen erleuchten die Bühne. Das Publikum grölt jetzt schon. Der erste Bass ertönt. Das Licht fliegt hin und her durch den ganzen Raum. Und schon tanzen hunderte Menschen in dieser ach so romantischen Location zu dieser ach so romantischen Musik mit dieser ach so romantischen Stimme von Ry X.

Anfangs dachte ich es würde, wie auf dem Album, ein etwas ruhigerer Abend werden. Doch Frank Wiedemann legte unter alle Songs einen tanzbaren Bass, wodurch ich die ganze Nacht zu den bewegenden Klängen Howlings durchtanzen konnte. Großes Highlight war für mich der Song, nach dem sie sich benannt haben. Howling. Das erste Mal in einem Berliner Club dazu getanzt und seitdem nie wieder aus dem Kopf bekommen.
Was für ein großartiges Konzert! Ich wünsche mir bitte schon ganz bald eine Wiederholung… Am besten gleich morgen… Oder heute noch…

© Foto: Jayne Cash

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